• TURANOR PLANET SOLAR Solar Katamaran by Knierim Yachtbau
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  • Einlaufen in Monaco - das Ziel einer Rekordfahrt um die ganze Welt

TÛRANOR PLANET SOLAR - Solar Katamaran

Ziel dieses weltweit einmaligen Projektes ist es, in einem durch ausschließlich mit Sonnenenergie betriebenen Katamaran die Welt zu umrunden.

Bei einer beachtlichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 8 Knoten soll die Expedition ca. 140 Tage dauern – eine umweltschonende und nahezu geräuschlose Art und Weise des Reisens.

Taufe und Stapellauf der TÛRANOR PlanetSolar war am 31.03.2010 in Kiel. Nach einer erfolgreichen Testfahrt ins Mittelmeer startete die Weltumrundung am 27.09.2010 in Monaco. Zwischenstopps in großen Hafenstädten entlang des Äquators sollen das Projekt zahlreichen Personen nahebringen und zugleich auf erneuerbare Energien aufmerksam machen.

Zur Äquatortaufe gab es von der norwegischen Wilhemsen-Reederei einen eigens für die TÛRANOR PlanetSolar abgefüllten Line-Aquavit, von dem eine Flasche nach Abschluss der Weltumrundung von PlanetSolar-Projektleiter Gerhard Beinhauer (im Bild Mitte) an die Knierim-Werftchefs Steffen Müller (li.) und Gunnar Knierim (re.) überreicht wurde.

Erste Station der Welttour waren die Kanarischen Inseln, dann ging es weiter über den Atlantik nach Miami in Florida. Von dort führte die Route ins mexikanische Cancun, wo gleichzeitig der Weltklimagipfel stattfand. Nach einem Stopp in Cartagena ging es durch den Panama-Kanal und weiter zu den Galapagosinseln. Die weitere Reise können Sie auf planetsolar.org nachlesen.

Die 31 Meter lange, 15 Meter breite und 60 Tonnen schwere TÛRANOR PlanetSolar ist eine technische Meisterleistung. Um den Antrieb der Motoren ausschließlich durch Sonnenenergie zu gewährleisten, wurde die komplette Decksfläche mit Photovoltaikmodulen bestückt. Hinzu kommen noch ausfahrbare Seitenflügel, die ebenfalls Solarmodule tragen. Die gesamte Kollektorfläche beläuft sich damit auf 537 Quadratmeter, bestehend aus 825 Solarmodulen und 38.000 Photovoltaikzellen. Die Energie wird in Lithium-Ionen-Akkus gespeichert, die mit einer Kapazität von 1.130 kWh die größten ihrer Art sind und 11,7 Tonnen wiegen. Aus den Akkus werden die vier insgesamt 240 kW leistenden Elektromotoren gespeist, die auf zwei Antriebswellen mit Oberflächenpropellern wirken. Die beiden Propeller drehen sehr langsam und haben ein hohes Drehmoment.